Die Klosterruine in Wörschweiler - Animierte Fotoshow

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LaBrujaYSuMago

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Hochgeladen am: 14.10.2014

Tags: Wörschweiler   Saarland   Germany   Ruine   Kloster  

Beschreibung: Oberhalb auf dem Marienberg vom Homburger Stadtteils Wörschweiler im Saarland, befinden sich die überreste dieser ehemaligen Abtei der Zisterziensermönche vom Verneri-Villerium,sprich dem Kloster Wörschweiler,welche heute als Ruine recht malerisch erscheint und einst verschiedene Baustile vereinte,wie etwa einen romanischen und Elemente aus der Früh- und der Hochgotik. Die hier einst ansässigen Mönche hatten im Mittelalter die umliegenden Felder bestellt und sind durch den Ackerbau auf verbrannte Erde gestoßen,welche die Überreste einer römischen Stadt waren,diese um Christi Geburt errichtet wurde und durch die Alemannen 275/276 n. Chr. in Schutt und Asche unterging.Wegen der verbrannten Erde zwischen den Ruinen nannten die Wörschweiler Mönche den Ort Schwarzenacker,so heisst er bis heute. Den Niederschriften der Mönche zufolge,sollte jene die Größe des mittelalterlichen Worms gehabt haben,und eine wichtige Station als Kreuzungspunkt der römischen Straßen zwischen Metz,Worms sowie Trier und Straßburg mit überregionaler Bedeutung für den Handel sowie auch als Verwaltungszentrum gehabt haben. Als Freilichtmuseum läßt sich dieses heut betrachten und man erhält dabei den Eindruck einer römischen Stadt mit Rekonstruktionen samt Resten von Gebäuden, Außenanlagen, Straßen und Kanälen und Funden aus Kunst, Handwerk sowie dem Haushalt in der Römerzeit,in einem einprägsamem Anschauungsobjekt römischer Lebensweise. Ansässige Kelten hatten hier zuvor wahrscheinlich ein Heiligtum,das später durch den Bau der römischen Siedlung dem "heutigen Schwarzenacker"verschwand,in dieser aber ein gallorömischer Umgangstempel folgte um dem Gott Mercurius zu huldigen,dessen Name auf das lateinische Wort merx,sprich Ware, zurück geht,und mit dem griechischen Hermes gleichgesetzt wurde,dessen Herkunft sowie übrige Eigenschaften auf ihn übertragen wurden,als Götterbote“,als Gott der Händler und Diebe. Gegründet wurde das Kloster 1130 von Graf Friedrich I. von Saarwerden und seiner Gemahlin Gertrud auf diesem 370 m hohen Berg als Benediktinerkloster,das aber im Jahre 1171 von dem Zisterzienserkloster Viller - Brettnach in Lothringen übernommen und als Tochterkloster unterstellt wurde.Die Grafen von Saarwerden hatten die Klosteranlage für die Nutzung als Familienruhestätte gestiftet,und als solche wurde sie von deren Nachfolgern und Lehnsleuten bis zum Tod des letzten Grafen von Homburg genutzt.17 überaus interessante Grabplatten befinden sich hier noch aufgestellt. Durch die Unachtsamkeit eines Knechtes gingen im Jahr 1614 die Gebäude des Klosters und seine 500-jährige Geschichte innerhalb weniger Stunden in Flammen auf,als jener Schlangen ausräuchern wollte. Noch heute fühlen sich Schlingnattern zwischen den historischen Gemäuern wohl,welche sich von Reptilien wie etwa der mauereidechse ernähren. Die einst imposante Klosterruine war schon im Mittelalter ein Etappenziel für Pilgerer des Camino de Santiago,den Jakobsweg,der eine Anzahl von Pilgerwegen durch ganz Europa bezeichnet,und zum angeblichen Grab des Apostels Jakobus nach Santiago De Compostella in Galicien Spanien führen soll,sofern die Füße einen halt so weit tragen ...

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